Hypnotische Therapie – Zugang zu inneren Ressourcen
Hypnotische Therapie nutzt die natürlichen Fähigkeiten des Unbewussten. In einem Zustand fokussierter Aufmerksamkeit werden innere Bilder, Erinnerungen und Bedeutungen zugänglich, die im Alltag oft überdeckt sind.
So können belastende Erfahrungen verarbeitet, festgefahrene Verhaltensmuster gelöst und tief verankerte Überzeugungen verändert werden. Viele Menschen nutzen hypnotische Verfahren, um besser mit Stress, Ängsten oder inneren Blockaden umzugehen, Schmerzen anders zu erleben oder sich von einengenden Gewohnheiten zu lösen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht Kontrolle von außen, sondern die Stärkung der eigenen Selbstregulation – für mehr innere Klarheit, Handlungsspielraum und eine bewusstere Gestaltung des eigenen Lebens.
Gerhard Baier
Individualpsychologischer Berater (DGIP)
Kontakt
- T: +49 1575 41 91 838
- E: gerhardbaier@hypnotic-help.de
- Nußhäherstraße 16
- 80997 München
- Termine nach Vereinbarung
Zur Beachtung
Es ist wichtig zu verstehen, dass kein seriöser Hypnosetherapeut irgendwelche Heilversprechen abgibt – diese bekommen Sie auch von einem Arzt nicht. Es braucht immer zwei für die erfolgreiche Therapie – einerseits den geübten Therapeuten und andererseits die Klientin/ den Klienten, welche/r die gewünschte Veränderung auch zulässt. Es ist Teamwork.
Die Hypnose nutzt das enorme Potenzial des Unbewussten und ist mit ihren Interventionen oft Not-wendende Hilfe. Die Hypnosetherapie und ihre angewandten Methoden ersetzen nicht den Arzt oder die medizinische Fachperson. Sind Sie ernsthaft erkrankt, dann suchen Sie bitte zuerst eine medizinische Fachperson auf, um organische Ursachen im Vorfeld abzuklären.
Häufige Fragen zur Hypnosetherapie
Was kann Hypnosetherapie?
Hypnose hilft bei: Ängsten, Panikattacken, Blockaden, Nikotinsucht, Konzentrations- und Gedächtnisschwächen, Durchschlafstörungen, Stress, Lernschwäche, mangelndem Selbstvertrauen u.v.m.
Die Liste ist lang und zeitweilig stösst es auf Erstaunen bei den Laien und Experten, was alles durch Hypnosetherapie erreicht werden kann. Es gilt folgende Regel:
Sofern nicht angeboren kann alles, was "angelernt" oder "eingetrichtert" ist, auch durch Hypnose wieder rückgängig gemacht werden.
Voraussetzung ist, dass Sie etwas ändern wollen. Wenn Sie etwas stört, worunter Sie wirklich leiden, und den Wunsch haben, das zu ändern, dann ist Hypnose die ideale Methode, das zu erreichen.
Wie läuft eine Hypnosetherapiesitzung ab?
- Vorgespräch (Anamnese)
- Abklärung aller noch offener Fragen seitens Klient zur Hypnose
- Definition Ziele und Erwartungen
- Einleitung/Herbeiführung Hypnose und Vertiefung
- Thema bearbeiten und bei Bedarf beibringen der Selbsthypnose
- Auflösen der Hypnose
- Nachgespräch
- Feedback/Nachfassen
Für wen ist Hypnose nicht geeignet?
Für Menschen, bei denen KontraIndikationen vorliegen, die gegen die Anwendung von Hypnose sprechen.
Als Kontraindikation (auch: Gegenanzeige) bezeichnet man einen Umstand, der gegen eine Maßnahme (in diesem Fall gegen den Einsatz der Hypnose) spricht, da in ihrer Folge eine Schädigung des Klienten zu erwarten ist.
Übersicht der Kontraindikationen:
Im Folgenden finden Sie eine Liste von Kontraindikationen. Im Anschluss finden Sie einen Link zu weiterführenden Informationen. Hypnose sollte nicht oder nur mit besonderen Kenntissen bzw. nach Absprache mit dem behandelnden Facharzt und einer entsprechenden medizinischen Qualifikation angewandt werden bei:
* Psychosen (z.B. Schizophrenie, Bipolare Störung, Endogene Depressionen...)
* Persönlichkeitsstörungen
* Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen
* Herzerkrankungen
* Erkrankungen des zentralen Nervensystems
* Thrombose
* Depressionen (bestimmte Arten)
* ADS (bestimmte Formen)
* kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
* geistig behinderten Menschen
* Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit)
* Einnahme von Psychopharmaka
* Schwangerschaft (hier sollten nur bestimmte Hypnosetechniken von speziell dafür ausgebildeten Therapeuten angewandt werden)
Einigen Lesern ist vermutlich aufgefallen, dass die obige Auflistung auch Indikationen enthält, für deren Behandlung die Hypnose eigentlich bekannt und gebräuchlich ist (z.B. Depressionen). Es gibt allerdings Ausnahmen, bei denen diese heute doch als Kontraindikationen angesehen werden. Genauere Erläuterungen zu den Kontraindikationen finden Sie unter diesem Link: